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Stand 2017
Zur Zeit gibt es nur (fast) regelmäßige Telefongespräche von und nach Ecuador.
Die Tochter von Jorge und Maria hat ihr erstes Staatsexamen mit guter Note bestanden.
Die Musikgruppe hat regelmäßig Auftritte und möchte gerne einmal nach Europa kommen,
was jedoch wegen der hohen Kaution und dem Schengener Abkommen nicht zu verwirklichen ist.


Im Januar 2006

Das die Reise von Bernd Elsner und Gisela Scheriau im Jahr 2002 nun auch Früchte trägt freut uns ganz besonders, denn :

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Die Dipl.Biologin Charlotte Scheriau
aus Elmstein arbeitet 6 Monate lang mit Unterstützung der deutsch-ecuadorianischen Gesellschaft als Volontärin am Rio Napo in einem Artenschutzprojekt in Oriente/Ecuador.

Unsere Tochter Charlotte Luise Scheriau (25) ist am 21. Januar, nachdem sie ihr Studium als Biologin mit Diplom abgeschlossen hat nach Ecuador gereist.

Sie wird dort 6 Monate lang in einer Auswilderungsstation als Volontärin arbeiten.

Diese Tierauffang- und Wiederauswilderungsstation amaZOOnico ist Teil des Regenwaldschutzprojektes „Selva Viva“, am Rio Napo, im Regenwaldgebiet Ecuadors im sogenannten „Oriente“.

Dieses Projekt liegt im Herzen des Schutzgebiets einer privaten Genossenschaft zum Schutze des Regenwaldes und beherbergt eine Vielzahl verschiedener, teils vom Aussterben bedrohter Tiere. Verletzte und mißhandelte Tiere aus dem Urspungsland des Amazonas werden ausgewildert oder in einem ca. 1000 ha großen Regenwaldgebiet am Rio Napo  artgerecht gepflegt und gehalten.Verletzte und mißhandelte Tiere aus dem Urspungsland des Amazonas werden ausgewildert oder in einem ca. 1000 ha großen Regenwaldgebiet am Rio Napo  artgerecht gepflegt und gehalten.

Die Tiere kommen auf unterschiedlichen Wegen in die Station:

40% von PrivatpersonenSie kaufen die Tiere aus Mitleid oder als Haustiere im illegalen Handel und bringen sie bestenfalls direkt zu uns.
Verletzte und mißhandelte Tiere aus dem Urspungsland des Amazonas werden ausgewildert oder in einem ca. 1000 ha großen Regenwaldgebiet am Rio Napo  artgerecht gepflegt und gehalten.

20% von StiftungenAuch sie bekommen die Tiere meist von Privatpersonen.

20% vom Staat (INEFAN)Die Tiere werden bei Polizeikontrollen in Tena oder Baeza beschlagnahmt.

20% aus der Umgebung von Selva VivaDie Tiere werden verletzt gebracht oder geschenkt (z.B. wenn ein Jungtier den Abschuss der Mutter überlebt).

Neue Tiere werden gründlich untersucht, von Parasiten befreit und wenn immer möglich sofort wieder ausgewildert. Im Laufe der Jahre wurden viele Tiere aufgezogen, gesundgepflegt und wieder ausgewildert.

Vor allem Tiere mit sehr ausgeprägtem Sozialverhalten ziehen es jedoch vor, in Halbgefangenschaft zu leben. Das heißt, sie sind zwar frei und können jederzeit weggehen, halten sich jedoch meistens in der Nähe der Station auf. Einige Tiere müssen jedoch in einem Gehege eingesperrt bleiben, zum Teil bis an ihr Lebensende. Dazu gibt es folgende Gründe:Jungtiere ohne Mutter müssen oft vor anderen Tieren geschützt werden

kranke Tiere zur Pflege und wegen der Ansteckungsgefahr für andere Tiere aggressive Tiere, welche zudem nicht ausgewildert werden können beliebte Jagdtiere mit einem großen Territorium, welche sich zu sehr an Menschen gewöhnt und die Angst vor ihnen verloren haben schwache Tiere welche im Regenwald nicht selber überleben könnten Tiere, welche die natürlichen Instinkte verloren haben

Es kommt leider oft vor, dass Tiere erst ankommen, wenn sie verhaltensgestört und krank sind. Viele wurden unter bedauernswerten Umständen gehalten. Die Tiere, die ankommen, sind oft in einem jämmerlichen Zustand, und leider können einige dann auch nicht mehr gerettet werden.

Grundsätzlich sieht es etwa so aus:

1/3 der Tiere kann ausgewildert werden

1/3 der Tiere bleibt im amaZOOnico

1/3 der Tiere stirbt Mehr Informationen: www.amazoonico.org

Nachrichten aus 2002

Liebe Mitglieder, Sympathisantinnen, Freunde und Interessierte,
ein Jahr voller intensivster Ereignisse ging zu Ende und ein Jahr hat begonnen, von dem wir weniger, als in vielen vorhergegangenen wissen was es uns und vielen anderen Menschen auf dieser, unserer Erde bringen wird.

Wir waren uns unsicher, ob wir moralisch richtig handelten, als wir uns dennoch auf die Festtage und den Jahreswechsel freuten, wo Terror und Krieg, mehr als in zurückliegenden Jahren allgegenwärtig sind.

Wenn wir Euch dennoch, diesmal mit keinen selbst handgemalten Postkarten sondern mit einem profanen Brief nachträglich alles Gute zum Neuen Jahr wünschen dann wollen wir auch, dass wir uns gemeinsam freuen. Dass wir uns darüber freuen, dass es immer noch Menschen gibt, die in unserem Sinne positiv denken und handeln. 

Die tag-täglich dafür kämpfen, dass sich diese Welt und die darauf lebenden Menschen so verändern, dass Menschen, egal ob klein oder groß, gleichgültig wo sie leben, unerheblich an was sie glauben wollen, soviel zu essen und zu trinken haben wie sie brauchen, sie unter einem Dach leben können das ihnen Schutz bietet und das alle, ob männlich oder weiblich einen gleichberechtigten Zugang zu Bildung und Kulturgütern haben, damit individueller und staatlicher Terror nicht mehr möglich sein kann.

 Ein kleinen Beitrag dazu leisten wir sicherlich mit unserer im Jahr 2000 gegründeten deutsch-ecuadorianischen Gesellschaft. Beim letzten Arbeitstreffen haben sich die Anwesenden über einige wichtige Punkte intensiv unterhalten und die folgenden Ergebnisse festgehalten:

 1.)  Fabian und Mercedes flogen am 25. Dezember zurück nach Cayambe

           Unsere begonnenen Projekte unterteilen sich in soziale, kulturelle und wirtschaftliche

            Fabian will eine Handelsfirma für Ex- und Import gründen.

            Fabian wird zusammen mit Carlos die Arbeit der Stiftung Runa Causuita intensivieren

- die Zusammenarbeit mit der Kulturinitiative PachaPuma ausbauen um einen regelmäßig in Cayambe stattfindenden Künstlermarkt ins Leben zu rufen, auch mit ökologischen Waren

2.)    Milton und Blanca, sowie Nestor und Maria mit Melanie flogen am 30.12. zurück nach Cayambe

3.)    Bernd wird im Auftrag der d.-e.g. abklären ob und wie, unter welchen Bedingungen eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis für Menschen aus Ecuador möglich ist.

      - Bernd ist beauftragt die Ausweisungen und Abschiebungen für Wilson 1994 und Nestor 1997 aufheben zulassen.

      - Bernd soll Erkundigungen durchführen ob für die d.-e.g. eine pauschale Gruppen-Krankenversicherung möglich ist und was diese kostet.

4.)     Bernd und Gisela werden vom 19. März bis zum 16. April Ecuador bereisen. Mit Standort Cayambe (ca. 70 km nördlich von Quito) ist als Arbeitspensum vorgesehen:

            - im Sinne eines ökologischen Tourismus

- Erkundung von Übernachtungsmöglichkeiten (möglichst deutschsprachig,                einfach, aber sauber)

- Erkundung von Touren in den ecuadorianischen Anden (nördliches Hochland, Kindergartenprojekt eines venezuelanischen Arztes in Guayllabamba)

- im Dschungel (Oriente, Rio Napo, Health Clinic Construction Project in Mondana),

- im südlichen Hochland (Strasse der Vulkane, Thermalbäder Piscina El Salado)

- La Costa, südliche (Comité Ecológico in Guayaquil) und nördliche Küste,

- möglichst die Galapagos-Inseln (zumindest die Hauptinseln)

- mit der Zielvorstellung wertvolle und preisgünstige Reisen für Biologie- und Medizinstudenten, sowie anderen Interessenten anbieten zu können.

- Bernd wird außerdem am permanenten intern. Camp für soziale Gerechtigkeit und  Menschenrechte der agp = Action Global del Pueblo (ein intercontinentaler Zusammenschluß von regionalen indigenen Organisationen) als weißer Europäer teilnehmen

 

(Falls jemand noch gute Vorschläge oder Hinweise zu dieser Erkundungsreise hat, bitte umgehend an unsere Geschäftsstelle weitergeben).

Wer das Protokoll der letzten Versammlung auf dem Interkulturellen Markt vom 2. bis 4. Juni 2001 in Iggelbach noch haben möchte soll sich ebenfalls an die Geschäftsstelle wenden.

 Bitte vormerken:

Zur nächsten Mitglieder-Versammlung, wieder zum InkuMa am 18., 19. und 20. Mai 2002 (Pfingsten) in Iggelbach, jetzt schon anmelden! Wir suchen noch Musiker!

 Spenden und Mitgliedsbeiträge bitte mit Stichwort: Ecuador an das unten genannte Konto,wer eine Spendenbescheingung benötigt bitte auf die Überweisung Stichwort Bescheinigung!